Friedrich Albrecht Karcher gründet den Karnevalverein Kaiserslautern.
Der erste erhaltene schriftliche Beleg stammt aus einer Festschrift von 1839.
Im Februar 1839 fand die erste große Kampagne statt – mit der sogenannten Kappenfahrt und rund 30 Wagen sowie 40 Narren. Die begleitende Festschrift schildert das lebendige Geschehen in Kaiserslauterns Altstadtgassen und gilt heute als wichtiges Dokument der lokalen Fastnacht.
1840 kam es zum ersten großen Festspiel unter dem Titel „Die Vermählung des Prinzen Karneval und der Lutrina“. Mit dem Scheitern der pfälzischen Revolution wurde 1849 auch das Karnevalsgeschehen unterbrochen.
Der Gründer der Lautrer Fastnacht, Friedrich Albrecht Karcher, stirbt.
Nach einer Phase politischer Zensur belebt Volkskundler Ludwig Schandein die Tradition neu. Am 15. Februar 1858 fand ein neues Fastnachtsspiel statt, mit Figuren wie „Humbug“, „Aeronaut“ und „Prozesskrämer“, die sich satirisch mit Fortschritt und Politik auseinandersetzten.
Bis 1863 fanden Festspiele und Umzüge statt. Danach scheiterte ein gemeinsames Karnevalstreiben an den Streitigkeiten zwischen fast 100 rivalisierenden Clubs.
Nach einem Besuch in Mainz bringt Karl Herbig die Idee des organisierten Karnevals zurück nach Kaiserslautern. In einer geselligen Runde in der Weinwirtschaft Weyrich wird die Neugründung beschlossen. Jean Raquet und Heinrich Bohlander übernehmen das Präsidium.
Am 1. Januar 1893 marschiert erstmals die Prinzengarde öffentlich durch die Stadt. 1889 wird der KVK erneut formal konstituiert, und 1894 folgen institutionelle Neuerungen wie der „Kleine Rat“ mit 11 Ministern und der „Große Rat“ mit 22 Ministern.
Mit 71 Zuggruppen veranstaltet der KVK einen der prächtigsten Rosenmontagsumzüge der Stadtgeschichte. Doch die Ausgaben übersteigen die Einnahmen deutlich. 1903 wird bekannt gegeben, dass der Verein seine Tätigkeit einstellt.
Nach dem Ersten Weltkrieg und unter Besatzung wird 1921 jegliches karnevalistisches Treiben von der Bayerischen Regierung verboten. Ab 1925 sind wieder Maskenbälle erlaubt.
1935 finden erstmals wieder Umzüge statt. 1939 feiert der KVK sein 100-jähriges Jubiläum, wird jedoch noch im selben Jahr erneut verboten – Grund ist eine politisch kritische Darstellung im Umzug.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wird der Karnevalverein wiederbelebt. Der KVK nimmt seine Sitzungen und Veranstaltungen erneut auf.
Der Verein feiert sein 120-jähriges Jubiläum mit einem modernen Motto. Der Jahresorden – der „Sputnik-Orden“ – greift das damalige Raumfahrtfieber humorvoll auf und symbolisiert den Aufbruch in eine neue Fastnachtsära.
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